Sonntag, 20. November 2016

20.11.2016

Heute sind es 3 Jahre.
3 Jahre seit er anfing mich mehrere Monate zu Sachen zu zwingen, die ich nicht wollte.
3 Jahre voller Angst und Selbstzerstörung.
3 Jahre in denen ich ihm immer wieder begegnete.
3 Jahre in denen ich in dem gleichen Bett und gleichen Zimmer sein muss, wo er es tat.
3 Jahre in denen ich gelernt habe damit umzugehen. Zumindest teilweise.
3 Jahre in denen ich immer wieder kurz vorm Suizid stand.
3 Jahre in denen ich vieles verlor aufgrund meiner Vergangenheit.
3 Jahre in denen ich meine echten Freunde fand.

Nein, mir geht es nicht gut. Aber mir geht es auch nicht wirklich schlecht. Ich fühle grade eigentlich nichts. Ich habe nur Angst davor, dass der Zusammenbruch noch kommt, so wie die letzten beiden Jahre.
Im Moment läuft mein Leben so gut.
Ich mache meine Ausbildung (und bin ziemlich gut!).
Ich habe mich seit Februar nicht verletzt (auch wenn die Narben frischer aussehen).
Ich habe zugenommen, bin im Normalgewicht und halte seit Monaten mein Gewicht (fühle mich aber nicht wohl).
Ich bin viel selbstbewusster. Ich stehe meistens zu mir und meinem Leben. Meine Klasse akzeptiert mich wie ich bin. :)
Ich habe die besten Freunde auf der Welt. Und die beste genauso gestörte Freundin ♥
Ich habe das alles nach der Therapie und Klinik und ohne Medikamente geschafft. Alleine.

Nein, das heißt nicht, dass Therapie oder Klinik schlecht sind. Für mich ist es aber scheinbar nicht das Richtige, wenn es um das verarbeiten ansich geht. Zur Krisenintervention ist es super, alles andere geht besser alleine oder mit Freunden. Zumindest zur Zeit.

Dienstag, 16. Februar 2016

16.02.2016

6 Wochen Depressionstherapie als Krise und 10 Tage versuchte Traumatherapie, die wegen akuter Anorexie abgebrochen wurde später habe ich nun Borderline, Anorexie und die Posttraumatische Belastungsstörung als Diagnosen. Ich will immernoch sterben. Ich fühle mich schlecht und als Belastung. Ich fühle mich eklig und fett. Ich habe insgesamt 10 kg abgenommen. Mein BMI ist bei 15,7. Alle machen sich Sorgen. Ich verweigere weitere Therapie.