Ich bin am 28.11. noch zur Klinik gefahren. Bevor irgendjemand noch wach war. Bin jetzt bis Januar in der Klinik... Darf heute den Tag zuhause verbringen und muss in 5 Stunden wieder da sein...
Ich bekomme jetzt Antidepressiva und Schalftabletten... Mein Vater ebenso. Viel reden tue ich da aber auch nicht... Zumindest nicht über Dinge die nicht meine Familie betreffen...
Und ich bin verliebt... Sehen uns in ner Woche wieder :) Sie ist der einzige Mensch der mich zurzeit zum Essen kriegt... Und dazu bringt mich anzustrengen. Sie soll sich keine Sorgen machen.
Ein Blog über meine Gefühle und Gedanken die keiner kennt. Außer ihr ♥
Samstag, 13. Dezember 2014
Freitag, 28. November 2014
28.11.2014
Heute hat meine Mutter Geburtstag... Letztes Jahr hab ich mir noch Mühe gegeben ein schönes Geschenk für sie zu machen... Dieses Jahr kriegt sie nichtmal nen Anruf oder ne Karte.
Ich war seit letzter Woche nicht arbeiten. Ich war nur Montag und Dienstag da. Den Rest der Zeit war ich depressiv zuhause. Ich hab dauernd Suizidgedanken und mich wollten schon mehrere Leute einweisen lassen...
Ich wollte Mittwoch eigentlich zu meiner besten Freundin fahren. Es scheiterte daran, dass ich mich nicht aus dem Haus getraut habe aus Angst mir was anzutun. Ich wohne direkt gegenüber der Bahn...
Heute war ich dann bei meiner Psychologin. Sie will mich nicht weiter krankschreiben und meint ich muss ab jetzt arbeiten gehen bis Weihnachten. Ich schlafe nur nachts leider nicht und bin tagsüber dementsprechend gerädert... Und ich soll mich bei Suizidgedanken entweder bei ihr melden oder außerhalb der Öffnungszeiten gleich zur Klinik...
Grad würd ich eigentlich nichts lieber, als hier weg und Schutz vor mir selber bekommen... Aber ich hab Angst. Mein Vater ist seit gestern Abend wieder zuhause. Ich hab mich schlafend gestellt. Ich kann ihn doch nicht jetzt aufwecken "Papa, fahr mich zur Klinik, ich hab Angst mir was anzutun". Er weiß nichts von solchen Gedanken.
Und alleine komme ich erst in knapp 2 Stunden zur nächsten Klinik.. vorher fährt keine Bahn... Wobei das auch nicht so sinnvoll ist jetzt Bahn zu fahren.. Aber besser als zu Fuß gehen (brauche ne Stunde) oder Fahrrad zu fahren, wenn ich sterben will...
Ich hab total Angst vor der Arbeit... Ich bin absolut nicht in der Lage da jetzt zu arbeiten... Ich schaff das nicht alleine.
Ich war seit letzter Woche nicht arbeiten. Ich war nur Montag und Dienstag da. Den Rest der Zeit war ich depressiv zuhause. Ich hab dauernd Suizidgedanken und mich wollten schon mehrere Leute einweisen lassen...
Ich wollte Mittwoch eigentlich zu meiner besten Freundin fahren. Es scheiterte daran, dass ich mich nicht aus dem Haus getraut habe aus Angst mir was anzutun. Ich wohne direkt gegenüber der Bahn...
Heute war ich dann bei meiner Psychologin. Sie will mich nicht weiter krankschreiben und meint ich muss ab jetzt arbeiten gehen bis Weihnachten. Ich schlafe nur nachts leider nicht und bin tagsüber dementsprechend gerädert... Und ich soll mich bei Suizidgedanken entweder bei ihr melden oder außerhalb der Öffnungszeiten gleich zur Klinik...
Grad würd ich eigentlich nichts lieber, als hier weg und Schutz vor mir selber bekommen... Aber ich hab Angst. Mein Vater ist seit gestern Abend wieder zuhause. Ich hab mich schlafend gestellt. Ich kann ihn doch nicht jetzt aufwecken "Papa, fahr mich zur Klinik, ich hab Angst mir was anzutun". Er weiß nichts von solchen Gedanken.
Und alleine komme ich erst in knapp 2 Stunden zur nächsten Klinik.. vorher fährt keine Bahn... Wobei das auch nicht so sinnvoll ist jetzt Bahn zu fahren.. Aber besser als zu Fuß gehen (brauche ne Stunde) oder Fahrrad zu fahren, wenn ich sterben will...
Ich hab total Angst vor der Arbeit... Ich bin absolut nicht in der Lage da jetzt zu arbeiten... Ich schaff das nicht alleine.
Mittwoch, 19. November 2014
19.11.2014
Montag und Dienstag gings mir recht gut. Das Arbeiten macht eigentlich echt Spaß, auch wenn wir keine Geschwisterkinder haben und ich dann doch in der Pflege der Kranken Kinder helfe. Es ist nur mega anstrengend.
Und ich habe mich prompt erkältet... War heute deswegen nicht arbeiten.
Hab den Tag dann im Bett verbracht und nicht viel gemacht und bis auf Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Schnupfen gings mir auch gut...
Und dann hab ich aufs Datum geguckt.
Es ist heute genau ein Jahr her, dass wir zusammen gekommen sind. Es war auch so spät... Ich habe ihn so geliebt... Er war so lieb zu mir. Hat mir tausend Komplimente gemacht. Hat alles schöngeredet. Ich fand ihn einfach perfekt. Schwebte auf Wolke 7.
Und dann kam der morgige Tag... Der Tag, der alles veränderte. Da war er plötzlich nicht mehr süß. Da war er brutal. Da hat er mir Angst gemacht. Aber ich war zu sehr verliebt. Und zu sehr eingeschüchtert.
Es tut so weh. Es haben mir alle abgeraten mit ihm was anzufangen. Ich meinte nur, ich mag ihn und entscheide selber. Sie kannten ihn. Ich nicht.
Ich war ihm scheißegal. Aber ich war alt genug und dumm genug. Viele fangen nichts mehr mit ihm an. Hier in der Stadt ist er unten durch. Jetzt geht er halt zur Nachbarsstadt...
Ich liege hier auf meinem Bett... Am ganzen Körper verkrampft. Das Gefühl losheulen zu müssen, aber keine Tränen kommen. Unendlichen Druck. Er wird immer stärker. Je näher der morgige Tag kommt, desto stärker wird er. Es sind nurnoch ein paar Stunden bis es genau ein Jahr ist. Ich weiß die Uhrzeit nicht mehr genau, aber ich weiß, dass es früher Abend war, als es anfing.
Ich kann nicht mehr.
Und ich habe mich prompt erkältet... War heute deswegen nicht arbeiten.
Hab den Tag dann im Bett verbracht und nicht viel gemacht und bis auf Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Schnupfen gings mir auch gut...
Und dann hab ich aufs Datum geguckt.
Es ist heute genau ein Jahr her, dass wir zusammen gekommen sind. Es war auch so spät... Ich habe ihn so geliebt... Er war so lieb zu mir. Hat mir tausend Komplimente gemacht. Hat alles schöngeredet. Ich fand ihn einfach perfekt. Schwebte auf Wolke 7.
Und dann kam der morgige Tag... Der Tag, der alles veränderte. Da war er plötzlich nicht mehr süß. Da war er brutal. Da hat er mir Angst gemacht. Aber ich war zu sehr verliebt. Und zu sehr eingeschüchtert.
Es tut so weh. Es haben mir alle abgeraten mit ihm was anzufangen. Ich meinte nur, ich mag ihn und entscheide selber. Sie kannten ihn. Ich nicht.
Ich war ihm scheißegal. Aber ich war alt genug und dumm genug. Viele fangen nichts mehr mit ihm an. Hier in der Stadt ist er unten durch. Jetzt geht er halt zur Nachbarsstadt...
Ich liege hier auf meinem Bett... Am ganzen Körper verkrampft. Das Gefühl losheulen zu müssen, aber keine Tränen kommen. Unendlichen Druck. Er wird immer stärker. Je näher der morgige Tag kommt, desto stärker wird er. Es sind nurnoch ein paar Stunden bis es genau ein Jahr ist. Ich weiß die Uhrzeit nicht mehr genau, aber ich weiß, dass es früher Abend war, als es anfing.
Ich kann nicht mehr.
Samstag, 15. November 2014
15.11.2014
Gestern war die erste Aufführung für mich von meinem Theaterstück. Ich muss sagen, es hat echt Spaß gemacht. Trotzdem hab ich heute wieder keine Lust... Ich bin saumüde, obwohl ich ca 10 Stunden geschlafen habe.
Gestern waren meine 2 besten Freundinnen, meine Stiefmutter und eine Freundin von ihr mit ihren Kindern da. Alle waren begeistert.
Heute kommt eine andere Freundin von meiner Stiefmutter mit Mann und Kindern...
Danach gehen wir dann noch feiern. Besonders darauf hab ich gar keine Lust... Spätestens da wird es auffallen, wenn ich nix trinke und nur Cola light oder so zu mir nehme...
Ich hab weiter abgenommen. Das ist das einzige, was mir noch etwas Ansporn gibt irgendwas zu tun... Aber ich hab Hunger. Ich hab Angst anzufangen zu fressen... Schlimmstenfalls bei Theater, sodass ich auch nicht kotzen kann...
Und ab Montag dann das Praktikum... Ich will nicht...
Noch 5 Tage bis zum Jahrestag...
Gestern waren meine 2 besten Freundinnen, meine Stiefmutter und eine Freundin von ihr mit ihren Kindern da. Alle waren begeistert.
Heute kommt eine andere Freundin von meiner Stiefmutter mit Mann und Kindern...
Danach gehen wir dann noch feiern. Besonders darauf hab ich gar keine Lust... Spätestens da wird es auffallen, wenn ich nix trinke und nur Cola light oder so zu mir nehme...
Ich hab weiter abgenommen. Das ist das einzige, was mir noch etwas Ansporn gibt irgendwas zu tun... Aber ich hab Hunger. Ich hab Angst anzufangen zu fressen... Schlimmstenfalls bei Theater, sodass ich auch nicht kotzen kann...
Und ab Montag dann das Praktikum... Ich will nicht...
Noch 5 Tage bis zum Jahrestag...
Freitag, 14. November 2014
14.11.2014
Meine Psychologin hat einen an der Klatsche.
"Denke positiv, dann wird das schon besser mit der Depression"
"Deine Persönlichkeit ist vollkommen normal, das liegt alles an der Umgebung wie du aufgewachsen bist"
usw.
Sowas kam nach ner halben Stunde Gespräch. Vom Essverhalten, vom Mobbing, vom Selbstverletzen davon wusste sie nichts. Es ist da bekannt. Es steht in meine Akte. Dass sie etwas nicht weiß, was ich nicht erzählt habe verstehe ich ja, aber das sollte sie wissen.
Ich war so müde am Nachmittag und mein Körper hat gesteikt. Mir war schwindelig, übel und ich hatte mega dolle Bauchschmerzen. Ich habe eine halbe Stunde vorm Treffen für die Aufführung abgesagt. Ich hab mich einfach hingelegt und geschlafen. Mir tat es unglaublich leid, aber ich konnte einfach nicht.
Meine Oma war zu dem Zeitpunkt schon unterwegs. Sie kam trotzdem. Nach ca. 2h kam sie in mein Zimmer und weckte mich. "Gehts dir immernoch schlecht?" Das war 2h vor Beginn der Aufführung. Dann wollte sie dass ich Licht anmache, lüfte und mit ihr rede. Ich war glaube ich noch nie so unfreundlich zu ihr...
Nach weiteren 2 Stunden Schlaf war ich dann wieder wach. Ich hatte von ihm geträumt. Von damals. Also war ich wieder wach.
Irgendwann konnte ich dann wieder schlafen... Aber ich wache konsequent nach 1-2h wieder auf.
Ich bin müde. Ich kann nicht schlafen. Meine Gedanken kreisen um die Klinge.
Ich habe nichts gegessen gestern. Nur etwas Apfelschorle getrunken. Ich hatte das Bedürfnis zu fressen.... Ich war einfach zu fertig dazu. Also hab ich nichts gegessen. Ich war jetzt selber einkaufen für gut schlingbare und schnell fertige Dinge. Fertigzeugs in mundgerechten Stücken. Süßigkeiten haben wir ja eh immer. Und ich hab Granatäpfel geholt, einfach um was zu haben, was ich mit Geschmack und Masse, aber wenig Kalorien essen kann. Im Moment endet aber jeder Bissen in einem Fressgelage und anschließendem Kloschüssel-umarmen.
Ich habe trotz der 3 Fressgelage vorgestern abgenommen. 400g. Mal sehen wie es heute ist, ohne Essen. Die Kalorien der Apfelschorle hab ich alleine durch den Weg zur Psychologin wieder weg. Zu mehr war ich heute nicht in der Lage.
"Denke positiv, dann wird das schon besser mit der Depression"
"Deine Persönlichkeit ist vollkommen normal, das liegt alles an der Umgebung wie du aufgewachsen bist"
usw.
Sowas kam nach ner halben Stunde Gespräch. Vom Essverhalten, vom Mobbing, vom Selbstverletzen davon wusste sie nichts. Es ist da bekannt. Es steht in meine Akte. Dass sie etwas nicht weiß, was ich nicht erzählt habe verstehe ich ja, aber das sollte sie wissen.
Ich war so müde am Nachmittag und mein Körper hat gesteikt. Mir war schwindelig, übel und ich hatte mega dolle Bauchschmerzen. Ich habe eine halbe Stunde vorm Treffen für die Aufführung abgesagt. Ich hab mich einfach hingelegt und geschlafen. Mir tat es unglaublich leid, aber ich konnte einfach nicht.
Meine Oma war zu dem Zeitpunkt schon unterwegs. Sie kam trotzdem. Nach ca. 2h kam sie in mein Zimmer und weckte mich. "Gehts dir immernoch schlecht?" Das war 2h vor Beginn der Aufführung. Dann wollte sie dass ich Licht anmache, lüfte und mit ihr rede. Ich war glaube ich noch nie so unfreundlich zu ihr...
Nach weiteren 2 Stunden Schlaf war ich dann wieder wach. Ich hatte von ihm geträumt. Von damals. Also war ich wieder wach.
Irgendwann konnte ich dann wieder schlafen... Aber ich wache konsequent nach 1-2h wieder auf.
Ich bin müde. Ich kann nicht schlafen. Meine Gedanken kreisen um die Klinge.
Ich habe nichts gegessen gestern. Nur etwas Apfelschorle getrunken. Ich hatte das Bedürfnis zu fressen.... Ich war einfach zu fertig dazu. Also hab ich nichts gegessen. Ich war jetzt selber einkaufen für gut schlingbare und schnell fertige Dinge. Fertigzeugs in mundgerechten Stücken. Süßigkeiten haben wir ja eh immer. Und ich hab Granatäpfel geholt, einfach um was zu haben, was ich mit Geschmack und Masse, aber wenig Kalorien essen kann. Im Moment endet aber jeder Bissen in einem Fressgelage und anschließendem Kloschüssel-umarmen.
Ich habe trotz der 3 Fressgelage vorgestern abgenommen. 400g. Mal sehen wie es heute ist, ohne Essen. Die Kalorien der Apfelschorle hab ich alleine durch den Weg zur Psychologin wieder weg. Zu mehr war ich heute nicht in der Lage.
Donnerstag, 13. November 2014
13.11.2014
In 3 Stunden klingelt mein Wecker. In 5 Stunden muss ich bei meiner Psychologin sitzen.
Ich habe so etwa eine halbe Stunde geschlafen...
Ich wollte, aber meine Gedanken ließen mich nicht. Alles dreht sich nur ums hungern oder fressen und kotzen. Und um die Klinge. Sie ruft mich so laut. Sie schreit schon.
Immer wieder schnürt sich meine Kehle zu. Immer wieder spüre ich den Druck auf mir. Immer wieder durchlebe ich alles. Es tut weh. Es tut so weh. Und ich kann nicht weinen. Es kommt einfach nichts. Es kam nie was dabei. Ich war einfach nicht wirklich da.
Ich bin so müde. Ich fühl mich absolut eklig. Ich hab keine Lust zu irgendwas. Nur fressen. Fressen und kotzen. Da fühle ich mich gut. Dafür gehe ich runter. Dafür stelle ich mich in die Küche. Dafür hocke ich vorm Klo. Und danach fühle ich mich noch ekliger. Und esse nichts mehr. Und dann fang ich wieder an.
In 10 Stunden muss ich zum Theater. Heute ist Premiere. Meine Oma kommt. Ich will schlafen. Ich will mich schneiden. Die Arme aufschneiden. Ich will abnehmen. Aber nicht auf die Bühne. Ich hab Angst anzufangen zu heulen, wenn ich auf der Bühne stehe. Ich hab Angst, dass er kommt. Ich hab Angst, dass jemand was sagt weil ich nicht esse. Ich hab Angst, dass ich anfange zu fressen. Vor allen anderen. Es steht immer so viel an Süßigkeiten da. Ich will da nicht hin.
Es ist noch genau eine Woche... Dann ist es genau ein Jahr her, dass es anfing. Es kommt immer näher.
Noch 4 Tage bis zum Praktikumsbeginn. Ich will nicht. Ich hab Angst, was sie zu meinen Narben sagen. Ich hab Angst, dass jemand was falsches sagt. Ich hab Angst, dass ich zusammenbreche. Ich hab Angst, dass mich das alles zu sehr an meine Schwester erinnert, die ich seit 3 Monaten nicht gesehen habe.
Heute war eine ehemalige Krankenschwester von ihr, die für mich irgendwas zwischen Schwester und Freundin war und die ich seit 8-9 Jahren nicht gesehen habe, bei ihr. Sie hat mir ein Bild geschickt. Zu ihr ist sie auf Anhieb gefahren. Wir wollten uns seit März treffen. Sie hat immer in letzter Sekunde abgesagt. Das tut so weh. Ich fühle mich so ungewollt.
Keiner aus meinem Umfeld weiß wie ich mich fühle. Keiner weiß, was vor einem Jahr begann. Ich rede mit niemanden. Auch meine Stiefmutter denkt ich habe gestern wegen Übelkeit gefehlt. Alle Freunde von ihr blocke ich ab. Sage ich will nicht reden. Ich will. Aber ich kann nicht. Ich habe Angst.
Ich habe so etwa eine halbe Stunde geschlafen...
Ich wollte, aber meine Gedanken ließen mich nicht. Alles dreht sich nur ums hungern oder fressen und kotzen. Und um die Klinge. Sie ruft mich so laut. Sie schreit schon.
Immer wieder schnürt sich meine Kehle zu. Immer wieder spüre ich den Druck auf mir. Immer wieder durchlebe ich alles. Es tut weh. Es tut so weh. Und ich kann nicht weinen. Es kommt einfach nichts. Es kam nie was dabei. Ich war einfach nicht wirklich da.
Ich bin so müde. Ich fühl mich absolut eklig. Ich hab keine Lust zu irgendwas. Nur fressen. Fressen und kotzen. Da fühle ich mich gut. Dafür gehe ich runter. Dafür stelle ich mich in die Küche. Dafür hocke ich vorm Klo. Und danach fühle ich mich noch ekliger. Und esse nichts mehr. Und dann fang ich wieder an.
In 10 Stunden muss ich zum Theater. Heute ist Premiere. Meine Oma kommt. Ich will schlafen. Ich will mich schneiden. Die Arme aufschneiden. Ich will abnehmen. Aber nicht auf die Bühne. Ich hab Angst anzufangen zu heulen, wenn ich auf der Bühne stehe. Ich hab Angst, dass er kommt. Ich hab Angst, dass jemand was sagt weil ich nicht esse. Ich hab Angst, dass ich anfange zu fressen. Vor allen anderen. Es steht immer so viel an Süßigkeiten da. Ich will da nicht hin.
Es ist noch genau eine Woche... Dann ist es genau ein Jahr her, dass es anfing. Es kommt immer näher.
Noch 4 Tage bis zum Praktikumsbeginn. Ich will nicht. Ich hab Angst, was sie zu meinen Narben sagen. Ich hab Angst, dass jemand was falsches sagt. Ich hab Angst, dass ich zusammenbreche. Ich hab Angst, dass mich das alles zu sehr an meine Schwester erinnert, die ich seit 3 Monaten nicht gesehen habe.
Heute war eine ehemalige Krankenschwester von ihr, die für mich irgendwas zwischen Schwester und Freundin war und die ich seit 8-9 Jahren nicht gesehen habe, bei ihr. Sie hat mir ein Bild geschickt. Zu ihr ist sie auf Anhieb gefahren. Wir wollten uns seit März treffen. Sie hat immer in letzter Sekunde abgesagt. Das tut so weh. Ich fühle mich so ungewollt.
Keiner aus meinem Umfeld weiß wie ich mich fühle. Keiner weiß, was vor einem Jahr begann. Ich rede mit niemanden. Auch meine Stiefmutter denkt ich habe gestern wegen Übelkeit gefehlt. Alle Freunde von ihr blocke ich ab. Sage ich will nicht reden. Ich will. Aber ich kann nicht. Ich habe Angst.
Mittwoch, 12. November 2014
12.11.2014
Ich war auch heute nicht bei der Probe. Es war Generalprobe. Offiziell habe ich Fieber und Übelkeit "und will keinen anstecken"...
Nunja... Letzte Nacht und heute morgen hab ich gekotzt... Und davor gefressen.
Ich wollte es nie... Jetzt hab ich dauernd das Bedürfnis... Ich könnte grad auch schon wieder....
Ansonsten hab ich meinen Tag nicht anders verbracht als die letzten Tage.. Ich hab den halben Tag geschlafen und den Rest des Tages auf dem Bett gelegen..
Morgen muss ich früher aufstehen.. Ich hoffe ich kann schlafen in der Nacht...
Um 11 muss ich bei meiner Psychologin sein. Um 16 Uhr bei Theater. Ab morgen sind die Aufführungen.
Ich hab absolut keine Lust.
Aber geschnitten hab ich mich nicht nochmal... Obwohl ich will... Und ich wieder zugenommen habe... Zu viel gefressen und wohl nicht alles ausgekotzt... Aber... dabei gehts mir am besten vom ganzen Tag...
Nunja... Letzte Nacht und heute morgen hab ich gekotzt... Und davor gefressen.
Ich wollte es nie... Jetzt hab ich dauernd das Bedürfnis... Ich könnte grad auch schon wieder....
Ansonsten hab ich meinen Tag nicht anders verbracht als die letzten Tage.. Ich hab den halben Tag geschlafen und den Rest des Tages auf dem Bett gelegen..
Morgen muss ich früher aufstehen.. Ich hoffe ich kann schlafen in der Nacht...
Um 11 muss ich bei meiner Psychologin sein. Um 16 Uhr bei Theater. Ab morgen sind die Aufführungen.
Ich hab absolut keine Lust.
Aber geschnitten hab ich mich nicht nochmal... Obwohl ich will... Und ich wieder zugenommen habe... Zu viel gefressen und wohl nicht alles ausgekotzt... Aber... dabei gehts mir am besten vom ganzen Tag...
Dienstag, 11. November 2014
11.11.2014
Ich hab letzte Woche komplett wachgelegen. Hab dann heute morgen um halb 10 oder so geschlafen und mich vorher bei Theater krankgemeldet... Ich kann heute einfach nicht.. Ich könnte die ganze Zeit heulen, aber es kommt nichts.
Gestern Nacht ist alles hochgekommen, was ich bis jetzt verdrängt habe. Da viele Leute das hier lesen, bei denen ich nicht will, dass sie davon wissen werd ich nicht sagen, was es genau ist. Reden darüber kann ich eh kaum...
In 9 Tagen ist es genau ein Jahr her, dass es anfing..
Ich hab einen unbeschreiblichen Druck... Dauernd schnürt sich meine Kehle zu. Ich habe nie drüber geredet. Heute Nacht mit einer, die ich nur ausm Internet kenne und heute morgen mit L. drüber geredet... Aber nur in Bruchstücken. Bzw. wir haben darüber geschrieben.. Aussprechen kann ichs nicht.
Gestern Nacht ist alles hochgekommen, was ich bis jetzt verdrängt habe. Da viele Leute das hier lesen, bei denen ich nicht will, dass sie davon wissen werd ich nicht sagen, was es genau ist. Reden darüber kann ich eh kaum...
In 9 Tagen ist es genau ein Jahr her, dass es anfing..
Ich hab einen unbeschreiblichen Druck... Dauernd schnürt sich meine Kehle zu. Ich habe nie drüber geredet. Heute Nacht mit einer, die ich nur ausm Internet kenne und heute morgen mit L. drüber geredet... Aber nur in Bruchstücken. Bzw. wir haben darüber geschrieben.. Aussprechen kann ichs nicht.
Montag, 10. November 2014
10.11.2014
Jetzt fange ich auch noch an mega zu frieren... Sitze hier mit hoochgedrehter Heizung, Winterdecke über den Beinen und Pullover und friere wie blöd... Vorallem die Hände sind ganz schlimm... Und das Gesicht glüht... Aber Fieber hab ich nicht...
Und meine beste Freundin will, dass ich so schnell wie möglich in die Klinik gehe... im Moment will ich da gar nicht hin... Viel zu viel Angst vor den Regeln und dem Essen... Und bis sie mich einweisen können fehlt ja doch noch einiges an Gewicht.
Und meine beste Freundin will, dass ich so schnell wie möglich in die Klinik gehe... im Moment will ich da gar nicht hin... Viel zu viel Angst vor den Regeln und dem Essen... Und bis sie mich einweisen können fehlt ja doch noch einiges an Gewicht.
10.11.2014
Meinen Tag gestern hab ich weitgehend im Bett verbracht... Nicht, weil ich krank bin oder so, sondern einfach, weil ich nichts machen will. Ich hab auch kaum was gegessen, was nach der Menge von vorgestern aber auch nicht zu verachten ist, denke ich. Ich habe mich von Appetitzüglern und Wasser hauptsächlich ernährt.
Ich wiege weniger als vorgestern morgen. Bin genau an der Grenze zum Untergewicht. Mal wieder. Noch 3kg und es ist starkes Untergewicht. Ich würde am liebsten gar nichts essen. Keine Kalorien.
Heute hab ich noch nichts gegessen. Hab mir grad Tee gemacht... Mit Süßstoff. In 2h muss ich los zur Theaterprobe. Heute ist die 1. Hauptprobe. Heute kommt das Fernsehen.
Ich will schlafen. Ich will nirgendwo hin. Ich bereue es mich angemeldet zu haben. Ich habe Angst vor meinem Praktikum. Angst davor essen zum müssen. Angst davor umzukippen. Angst davor irgendwann eingewiesen zu werden...
Ich wiege weniger als vorgestern morgen. Bin genau an der Grenze zum Untergewicht. Mal wieder. Noch 3kg und es ist starkes Untergewicht. Ich würde am liebsten gar nichts essen. Keine Kalorien.
Heute hab ich noch nichts gegessen. Hab mir grad Tee gemacht... Mit Süßstoff. In 2h muss ich los zur Theaterprobe. Heute ist die 1. Hauptprobe. Heute kommt das Fernsehen.
Ich will schlafen. Ich will nirgendwo hin. Ich bereue es mich angemeldet zu haben. Ich habe Angst vor meinem Praktikum. Angst davor essen zum müssen. Angst davor umzukippen. Angst davor irgendwann eingewiesen zu werden...
Sonntag, 9. November 2014
09.11.2014
Noch 4 Tage bis zu den Theateraufführungen. Mein Bauch ist voller Schnitte. Ich mags am Bauch eigentlich nicht so, aber das kann ich am besten verstecken... Muss ich halt mein Top zuhause schon anziehen. Wir ziehen uns alle in einem Raum um und ich hab eine schwarze durchsichtige Strumpfhose und halblange Ärmel...
Ist jetzt 2 Tage her... Gestern war ich auch kurz davor... Heute hab ich auch den Drang..
Ich hab gesten ne halbe Packung Nudeln (also 250g ungekocht ca) mit Käsesauce innerhalb sehr kurzer Zeit in mich reingestopft... War kurz vorm kotzen und alles tat weh... Habs aber durchgehalten. Heute hatte ich dann ein halbes Kilo mehr auf der Waage als gestern :'(
Ich fühl mich so eklig und schwach und als wäre ich eine vollkommende Versagerin... Ich habs 2 Monate ohne Klinge ausgehalten. Ich habe relativ lange relativ normal gegessen. Ich habe seit Ewigkeiten nicht gekotzt oder so richtig über gefressen... Und jetzt fängt alles wieder an...
Es wird Winter. Same procedure as every year.
Ist jetzt 2 Tage her... Gestern war ich auch kurz davor... Heute hab ich auch den Drang..
Ich hab gesten ne halbe Packung Nudeln (also 250g ungekocht ca) mit Käsesauce innerhalb sehr kurzer Zeit in mich reingestopft... War kurz vorm kotzen und alles tat weh... Habs aber durchgehalten. Heute hatte ich dann ein halbes Kilo mehr auf der Waage als gestern :'(
Ich fühl mich so eklig und schwach und als wäre ich eine vollkommende Versagerin... Ich habs 2 Monate ohne Klinge ausgehalten. Ich habe relativ lange relativ normal gegessen. Ich habe seit Ewigkeiten nicht gekotzt oder so richtig über gefressen... Und jetzt fängt alles wieder an...
Es wird Winter. Same procedure as every year.
Freitag, 7. November 2014
07.11.2014
Ich habs immernoch durchgehalten.
Aber seit Tagen bin ich jeden Tag mehr am kämpfen...
Ich habe einen so starken Druck, dass ich es kaum aushalte.
Ich weiß nicht wie lange ich es noch aushalte. Ich schlafe kaum noch, wenn dann tagsüber. Ich hasse mich.
Und ich fühle mich so eklig... Ich will dünn sein. Es achtet eh keiner drauf was ich esse, ist ja keiner zuhause.
Und alle denken mir gehe es gut.... Die Maske ist überzeugend.
Aber seit Tagen bin ich jeden Tag mehr am kämpfen...
Ich habe einen so starken Druck, dass ich es kaum aushalte.
Ich weiß nicht wie lange ich es noch aushalte. Ich schlafe kaum noch, wenn dann tagsüber. Ich hasse mich.
Und ich fühle mich so eklig... Ich will dünn sein. Es achtet eh keiner drauf was ich esse, ist ja keiner zuhause.
Und alle denken mir gehe es gut.... Die Maske ist überzeugend.
Dienstag, 28. Oktober 2014
28.10.2014
Ich habs durchgehalten. Ich bin zu dem Termin, alleine.
Ich hab mit ihr geredet. Hab ihr gesagt, dass es mir nicht gut ging teilweise. Aber nicht, dass ich ne halbe Stunde vorher noch heulend im Zimmer saß.
Sie sagt, dass sie zwar denkt, dass ich eine Therapie dringend nötig habe, aber nicht unbedingt in der nächsten Woche. Ich bin ein Steh-auf-Männchen.
Ich kann nicht so viel reden, wie ich eigentlich will...
Aber ich hab ab jetzt ca. alle 2 Wochen Termine und das auch bei der, bei der ich die Therapie dann mache. Wenn Papa wieder da ist, kann er ja vielleicht da mit hin.. Bis dahin hab ich noch 2 Termine.
Ich hab mit ihr geredet. Hab ihr gesagt, dass es mir nicht gut ging teilweise. Aber nicht, dass ich ne halbe Stunde vorher noch heulend im Zimmer saß.
Sie sagt, dass sie zwar denkt, dass ich eine Therapie dringend nötig habe, aber nicht unbedingt in der nächsten Woche. Ich bin ein Steh-auf-Männchen.
Ich kann nicht so viel reden, wie ich eigentlich will...
Aber ich hab ab jetzt ca. alle 2 Wochen Termine und das auch bei der, bei der ich die Therapie dann mache. Wenn Papa wieder da ist, kann er ja vielleicht da mit hin.. Bis dahin hab ich noch 2 Termine.
Montag, 27. Oktober 2014
27.10.2014
Heute ist der Psychologentermin, zu dem Papa mitkommen sollte, wegen Überzeugung, dass ich in ne Klinik soll.
Er ist aber seit Donnerstag selber in einer Klinik wegen Burn Out und die ist ca. 6 Autostunden entfernt...
Er darf Hilfe und ich nicht. Er darf eine Auszeit und ich nicht.
Bei mir ist es ja nicht so schlimm. Ich bin zu jung um so große Probleme zu haben.
Das tut so weh. Aber ich will auch nicht hinter seinem Rücken in die Klinik. Ich will nicht noch jemanden verlieren. Das ertrage ich nicht.
Meine Mutter hat nichts mehr versucht wegen Kontakt, aber das finde ich auch gut so. Mir tut das absolut nicht gut. Ich denke dauernd über sie und die Zeit bei ihr nach. Fange an zu weinen und alles kommt hoch.
Meine Schwester ist 4 Stunden von mir entfernt. Papa war letzte Woche bei ihr. Es ist fraglich ob wir nochmal hinfahren dieses Jahr... Ich hab sie seit 2,5 Monaten nicht gesehen.
Mein Kater ist abgehauen bei meiner Freundin... Sie haben ihn schon seit nem Monat oder so nicht gesehen. Keine Ahnung ob er überhaupt noch lebt, aber keiner sagt mir was oder sucht nach ihm.
Und dann mein Vater... Er hat mir ein Bild geschickt als er bei meiner Schwester war. Seit dem hab ich nichts von ihm gehört (außer über meine Stiefmutter). Er hat sich nicht einmal gemeldet. Nicht gesagt, dass er gut angekommen ist. Keine Bilder geschickt. Mich nicht gegrüßt.
Meine Stiefmum ruft er jeden Tag an. Schickt ihr mehrere Bilder. Erzählt ihr wie es ist.
Auch wenn ich mit im Raum bin kommt nichtmal die Frage ob ich mit ihm reden will. Gar nichts. Das tut so weh. Ich fühle mich so ungeliebt von meiner Familie. Alleine. Keiner aus meiner Familie ist bei mir. Alle sind mindestens 2 Stunden weit weg. Außer meiner Stiefmutter und meines Bruders... Aber das ist nicht das gleiche, das ist nicht meine "richtige" Familie.
Ich liege abends im Bett und fange an zu weinen, wenn ich über alles nachdenke. Ich sitze ttagsüber in meinem Zimmer und fange an zu weinen. Und keinen interessierts.
Es wird nur gesagt, dass ich damit leben muss, dass keiner was machen kann.
Und ich sitze da und denke an die Klinge. Ans Sterben. An die Freiheit.
Er ist aber seit Donnerstag selber in einer Klinik wegen Burn Out und die ist ca. 6 Autostunden entfernt...
Er darf Hilfe und ich nicht. Er darf eine Auszeit und ich nicht.
Bei mir ist es ja nicht so schlimm. Ich bin zu jung um so große Probleme zu haben.
Das tut so weh. Aber ich will auch nicht hinter seinem Rücken in die Klinik. Ich will nicht noch jemanden verlieren. Das ertrage ich nicht.
Meine Mutter hat nichts mehr versucht wegen Kontakt, aber das finde ich auch gut so. Mir tut das absolut nicht gut. Ich denke dauernd über sie und die Zeit bei ihr nach. Fange an zu weinen und alles kommt hoch.
Meine Schwester ist 4 Stunden von mir entfernt. Papa war letzte Woche bei ihr. Es ist fraglich ob wir nochmal hinfahren dieses Jahr... Ich hab sie seit 2,5 Monaten nicht gesehen.
Mein Kater ist abgehauen bei meiner Freundin... Sie haben ihn schon seit nem Monat oder so nicht gesehen. Keine Ahnung ob er überhaupt noch lebt, aber keiner sagt mir was oder sucht nach ihm.
Und dann mein Vater... Er hat mir ein Bild geschickt als er bei meiner Schwester war. Seit dem hab ich nichts von ihm gehört (außer über meine Stiefmutter). Er hat sich nicht einmal gemeldet. Nicht gesagt, dass er gut angekommen ist. Keine Bilder geschickt. Mich nicht gegrüßt.
Meine Stiefmum ruft er jeden Tag an. Schickt ihr mehrere Bilder. Erzählt ihr wie es ist.
Auch wenn ich mit im Raum bin kommt nichtmal die Frage ob ich mit ihm reden will. Gar nichts. Das tut so weh. Ich fühle mich so ungeliebt von meiner Familie. Alleine. Keiner aus meiner Familie ist bei mir. Alle sind mindestens 2 Stunden weit weg. Außer meiner Stiefmutter und meines Bruders... Aber das ist nicht das gleiche, das ist nicht meine "richtige" Familie.
Ich liege abends im Bett und fange an zu weinen, wenn ich über alles nachdenke. Ich sitze ttagsüber in meinem Zimmer und fange an zu weinen. Und keinen interessierts.
Es wird nur gesagt, dass ich damit leben muss, dass keiner was machen kann.
Und ich sitze da und denke an die Klinge. Ans Sterben. An die Freiheit.
Montag, 6. Oktober 2014
06.10.2014
Ich bekam heute einen Brief von meiner Mutter. Bzw. geschrieben von der Therapeutin, diktiert von ihr.
Es steht drinne, dass sie mehr sagen wollte, aber die Worte nicht fand und nicht erraten werden konnte, was sie meinte.
Liebe ...
ich denke sehr viel an dich! Ich vermisse dich sehr.
Ich wünsche dir, dass es dir gut geht.
Es tut mir leid dass ich jetzt nicht für dich da sein kann.
Liebe Grüße,
deine Mutter.
PS. Du bist mir das Wichtigste!
Mein erster Gedanke: Dass sie JETZT nicht für mich da sein kann?! Sie war seit 11 Jahren kaum noch für mich da. Seit bestimmt 4-5 Jahren fast gar nicht mehr.
Ist ja nett, dass sie an mich denkt, aber ganz ehrlich, NEIN! Sie hat mein Leben zerstört, das ist nicht mit einer einfachen Karte getan, wo nichtmal drinne steht, dass es ihr leid tut, was sie gemacht hat. Bestimmt nicht. Wenn das irgendwann kommt ändere ich meine Meinung vielleicht, aber so garantiert nicht.
Und, dass ich ihr wichtiger bin, als meine Schwester stimmt nicht. Sie ist ja immer nur für sie dagewesen, statt für mich. Sie wollte mit ihr alt werden. Und ich will auch nicht, dass sie mich lieber hat als meine Schwester.
Es steht drinne, dass sie mehr sagen wollte, aber die Worte nicht fand und nicht erraten werden konnte, was sie meinte.
Liebe ...
ich denke sehr viel an dich! Ich vermisse dich sehr.
Ich wünsche dir, dass es dir gut geht.
Es tut mir leid dass ich jetzt nicht für dich da sein kann.
Liebe Grüße,
deine Mutter.
PS. Du bist mir das Wichtigste!
Mein erster Gedanke: Dass sie JETZT nicht für mich da sein kann?! Sie war seit 11 Jahren kaum noch für mich da. Seit bestimmt 4-5 Jahren fast gar nicht mehr.
Ist ja nett, dass sie an mich denkt, aber ganz ehrlich, NEIN! Sie hat mein Leben zerstört, das ist nicht mit einer einfachen Karte getan, wo nichtmal drinne steht, dass es ihr leid tut, was sie gemacht hat. Bestimmt nicht. Wenn das irgendwann kommt ändere ich meine Meinung vielleicht, aber so garantiert nicht.
Und, dass ich ihr wichtiger bin, als meine Schwester stimmt nicht. Sie ist ja immer nur für sie dagewesen, statt für mich. Sie wollte mit ihr alt werden. Und ich will auch nicht, dass sie mich lieber hat als meine Schwester.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
01.10.2014
Ich bekomme mein Sofa Ende November/Anfang Dezmber. Wie ich den Tag überlebt habe weiß ich immernoch nicht... Morgens um kurz vor 11, nach 3 Stunden Schlaf, sind wir los und dann durch 5 Möbelgeschäfte... Im letzten haben wir dann ein sauteures Sofa gefunden, was ich jetzt bekomme... Es ist rot und nach vorne ausklappbar.
Ansonsten gehts mir etwas besser als letzte Woche, ich bin nicht ganz so depressiv. Am Freitag habe ich mit meiner besten Freundin das Haus meiner Mutter weiter geräumt, eigentlich wollte sie morgen zu mir kommen und dann von Donnerstag auf Freitag mit mir da schlafen... Aber sie kann doch nicht. Naja, ich muss mich dann halt anders beschäftigen.
Und wir bekamen letzte Woche einen Anruf von der Therapeutin meiner Mutter. Sie redet scheinbar schon wieder und weint immer, wenn über mich geredet wird. Jetzt wollen alle, dass ich mit ihr rede. Ich will das aber nicht! Ich hab absolut keine Lust mich wieder runterziehen zu lassen. Sie hat es nicht verdient, dass ich jetzt für sie da bin, sie war es ja auch die ganzen Jahre nicht für mich.
Ich hab am Anfang noch echt überlegt... Erste Reaktion war ein klares Nein. Danach kam der Zweifel, vielleicht will sie sich ja ändern... Aber beim genaueren überlegen komme ich dazu, dass ich das nicht will. Vielleicht irgendwann mal, aber nicht jetzt.
Ansonsten gehts mir etwas besser als letzte Woche, ich bin nicht ganz so depressiv. Am Freitag habe ich mit meiner besten Freundin das Haus meiner Mutter weiter geräumt, eigentlich wollte sie morgen zu mir kommen und dann von Donnerstag auf Freitag mit mir da schlafen... Aber sie kann doch nicht. Naja, ich muss mich dann halt anders beschäftigen.
Und wir bekamen letzte Woche einen Anruf von der Therapeutin meiner Mutter. Sie redet scheinbar schon wieder und weint immer, wenn über mich geredet wird. Jetzt wollen alle, dass ich mit ihr rede. Ich will das aber nicht! Ich hab absolut keine Lust mich wieder runterziehen zu lassen. Sie hat es nicht verdient, dass ich jetzt für sie da bin, sie war es ja auch die ganzen Jahre nicht für mich.
Ich hab am Anfang noch echt überlegt... Erste Reaktion war ein klares Nein. Danach kam der Zweifel, vielleicht will sie sich ja ändern... Aber beim genaueren überlegen komme ich dazu, dass ich das nicht will. Vielleicht irgendwann mal, aber nicht jetzt.
Mittwoch, 24. September 2014
24.09.2014
Eigentlich sollte ich längst schlafen. Es ist halb 4 Uhr in der Nacht. In 7,5h kommt meine Oma.Wir gehen ein Sofa für mich kaufen... Ich brauche eigentlich kein Sofa. Ich wünsche mir gar kein Sofa, sondern ein ordentlich funktionierendes Handy und einen Fernseher. Das Sofa würde ich sowieso nur mit Freunden verwenden, wenn wir mal nen Film gucken oder so. Aber: Ich habe keinen Fernseher. Wozu also ein Sofa?
Ich habe meiner Oma das letztens am Telefon gesagt, dass ich erst nen Fernseher und dann ein Sofa möchte. (und ich hab auch nicht gesagt ich will es jetzt haben, sondern, dass ich mir das generell wünsche).
Ich will nicht dass sie kommt. Letztes Mal gabs Torte. Ich hab Angst davor. Ich will einfach nur schlafen.
Ich bin absolut depressiv im Moment. Ich will nichts machen, verlasse das Haus nur, wenn ich muss oder ich rauchen will. Sonst will ich einfach nur schlafen. Und dann muss ich morgen durch Möbelhäuser streifen. Ich will das nicht.
Ich kann nicht früher schlafen, sonst kommen alle Gedanken hoch und ich greife wieder zur Klinge... Ich kann das nicht mehr.
Essen, auf die Waage stellen, hungern. Und dann dauernd der Drang mir die Arme aufzuschneiden. Und nebenbei einen Vater der alles totschweigt, aber selber in die Reha geht wegen Burn Out. Ich werde nur zur Psychologin abgeschoben. Hauptsache ich beschmutze nicht die Familienehre. Hauptsache wir sind ne heile Familie nach Außen.
Seine Krankheit kann er verbergen. Ich meine Narben nicht so wirklich. Und es kommen immer wieder welche hinzu. Ich verschandel die Familie immer mehr. Dazu esse ich nicht normal und falle damit auch immer wieder auf. Ich zerstöre meine Familie damit. Mein kleiner Bruder hat mich als Vorbild. Ich habe Angst, dass er so wird wie ich. Ich liebe ihn so sehr, er soll ein schönes Leben haben. Nicht so wie ich ein Wrack werden, dass mit dem Leben nicht klar kommt und sich selbst zerstört.
Ich will so nicht mehr leben. Ich zerstöre alle, die mir wichtig sind. Ich verursache nur Ärger, Schmerzen und Leid. Ich kann einfach nicht mehr. Aber keiner hilft mir, alle reichen mich nur weiter. Keiner hört mir wirklich zu, zumindest keiner aus meiner Familie. Ich höre immer nur "Wir schaffen das schon" oder "Wann hast du wieder einen Psychologen-Termin?". Ich kann mit verheulten Augen oder mit Tränen in den Augen vor meinen Eltern stehen und ihnen sagen mir gehe es gut und sie glauben mir. Das tut so weh, dass sie nicht nachfragen. Vielleicht würde ich dann auch mit ihnen reden. Aber wenn sie mir nur das Gefühl geben, dass sie eh nicht damit klarkommen und eigentlich gar nichts davon wissen wollen komme ich auch nicht an, wenn es mir scheiße geht.
Ich muss noch aufräumen. Ich muss fertig sein bis meine Oma da ist. Geschirr runterbringen, Müll runterbringen, Kisten wegpacken, Wäsche runterbringen. Ich war die gesamten letzten Tage zuhause. Ich habe nichts auf die Reihe bekommen. Absolut gar nichts. Ich wollte einfach nur im Bett liegen bleiben. (Oder am Schreibtisch am PC... aber das erst nachdem ich mich irgendwann mal aus dem Bett gequält habe).
Ich will eigentlich schlafen, eigentlich wollte ich heute früh schlafen. Aber ich bin nichtmal jetzt, kurz vor 4, müde genug um einfach einschlafen zu können. Zumal ich vorher zumindest das Meiste gemacht haben sollte, damit ich etwas länger schlafen kann. Ich muss dann eh noch duschen morgen...
Ich hab so keine Lust darauf. Auf alles.
Ich will einfach nur schlafen. Für immer. Dann ist wenigstens alles leicht und keiner meckert mehr an mir rum oder macht mich fertig.
Der einzige Grund warum ich damals, mit 12/13 mich nicht endgültig umgebracht habe war, dass ich Angst hatte, dass meine Schwester dann ins Heim kommt, weil meine Mutter hinterherkommt oder so. Ich wollte, dass sie ihre Familie hat. Dass es ihr gut geht. Letzendlich habe ich damit genau das Gegenteil erreicht. Meine Mutter hat sich auch ohne mich zerstört und nichts mehr für mich und meine Schwester gemacht. Ich konnte abhauen und bin da weggezogen. Sie musste dableiben und die Alkoholfahne Tag für Tag ertragen. Es tut mir so leid, dass ich dir nicht helfen konnte. Ich wollte immer nur das Beste für dich und doch hab ich es zu lange zugelassen, dass du da bleibst. Ich hätte spätestens als rauskam, dass unsere Mutter Alkoholikerin ist alles daran setzen müssen, dass du da so schnell wie es geht weg kommst. Vielleicht hätte es dann sogar geklappt, dass du näher bei uns bist. Aber nein, ich habe tatenlos zugesehen, bis sie dein Leben gefährdet, weil sie stockbesoffen mit dir alleine ist. Ich musste mit ansehen wie sie lallend in deinem Zimmer saß und es ignoriert hat, dass deine Beatmung Alarm schlägt. "Ist nur die Beatmung" Ich konnte nichts für dich tun in dem Moment, aber ich habe dafür gesorgt, dass du mit ihr nicht mehr alleine sein durftest und die Krankenschwestern haben darauf geachtet, dass sie dir mit Fahne nicht zu nahe kommt.
Und jetzt bist du 450km von mir entfernt in einem Heim. Ich weiß, dass du da gefördert wirst und es dir bestimmt auch gut geht, aber du fehlst mir so unendlich. Du bist meine Kleine, die Schwester, die ich mir immer gewünscht habe. Ich will dich bei mir haben. Und unserem Vater ist das alles egal. Hauptsache er hat die Last weniger. Vielleicht, in ein paar Jahren kannst du hier hoch verlegt werden. Ich kann das nicht, ich liebe dich so sehr. Und ihm bist du so egal. Du würdest ja eh nicht mitkriegen wer da steht und was um dich passiert. Ich weiß, dass das anders ist. Ich habe ja gesehen wie sehr du darunter gelitten hast, was alles zuhause los war. Wie oft du geweint hast und wie unruhig du warst. Wie du auf verschiedene Menschen reagierst, die mit dir reden. Aber für Papa bist du nur jemand, der vor sich hinvegitiert und eigentlich auch gar nicht da sein könnte. Ihm ist das egal.
Ich hab dich so lieb meine kleine Prinzessin ♥ Du bist der wichtigste Mensch auf der ganzen Welt für mich und wirst es auch immer bleiben, egal was passiert. Ich werde alles dafür tun, dass es dir gut geht.
Ich habe meiner Oma das letztens am Telefon gesagt, dass ich erst nen Fernseher und dann ein Sofa möchte. (und ich hab auch nicht gesagt ich will es jetzt haben, sondern, dass ich mir das generell wünsche).
Ich will nicht dass sie kommt. Letztes Mal gabs Torte. Ich hab Angst davor. Ich will einfach nur schlafen.
Ich bin absolut depressiv im Moment. Ich will nichts machen, verlasse das Haus nur, wenn ich muss oder ich rauchen will. Sonst will ich einfach nur schlafen. Und dann muss ich morgen durch Möbelhäuser streifen. Ich will das nicht.
Ich kann nicht früher schlafen, sonst kommen alle Gedanken hoch und ich greife wieder zur Klinge... Ich kann das nicht mehr.
Essen, auf die Waage stellen, hungern. Und dann dauernd der Drang mir die Arme aufzuschneiden. Und nebenbei einen Vater der alles totschweigt, aber selber in die Reha geht wegen Burn Out. Ich werde nur zur Psychologin abgeschoben. Hauptsache ich beschmutze nicht die Familienehre. Hauptsache wir sind ne heile Familie nach Außen.
Seine Krankheit kann er verbergen. Ich meine Narben nicht so wirklich. Und es kommen immer wieder welche hinzu. Ich verschandel die Familie immer mehr. Dazu esse ich nicht normal und falle damit auch immer wieder auf. Ich zerstöre meine Familie damit. Mein kleiner Bruder hat mich als Vorbild. Ich habe Angst, dass er so wird wie ich. Ich liebe ihn so sehr, er soll ein schönes Leben haben. Nicht so wie ich ein Wrack werden, dass mit dem Leben nicht klar kommt und sich selbst zerstört.
Ich will so nicht mehr leben. Ich zerstöre alle, die mir wichtig sind. Ich verursache nur Ärger, Schmerzen und Leid. Ich kann einfach nicht mehr. Aber keiner hilft mir, alle reichen mich nur weiter. Keiner hört mir wirklich zu, zumindest keiner aus meiner Familie. Ich höre immer nur "Wir schaffen das schon" oder "Wann hast du wieder einen Psychologen-Termin?". Ich kann mit verheulten Augen oder mit Tränen in den Augen vor meinen Eltern stehen und ihnen sagen mir gehe es gut und sie glauben mir. Das tut so weh, dass sie nicht nachfragen. Vielleicht würde ich dann auch mit ihnen reden. Aber wenn sie mir nur das Gefühl geben, dass sie eh nicht damit klarkommen und eigentlich gar nichts davon wissen wollen komme ich auch nicht an, wenn es mir scheiße geht.
Ich muss noch aufräumen. Ich muss fertig sein bis meine Oma da ist. Geschirr runterbringen, Müll runterbringen, Kisten wegpacken, Wäsche runterbringen. Ich war die gesamten letzten Tage zuhause. Ich habe nichts auf die Reihe bekommen. Absolut gar nichts. Ich wollte einfach nur im Bett liegen bleiben. (Oder am Schreibtisch am PC... aber das erst nachdem ich mich irgendwann mal aus dem Bett gequält habe).
Ich will eigentlich schlafen, eigentlich wollte ich heute früh schlafen. Aber ich bin nichtmal jetzt, kurz vor 4, müde genug um einfach einschlafen zu können. Zumal ich vorher zumindest das Meiste gemacht haben sollte, damit ich etwas länger schlafen kann. Ich muss dann eh noch duschen morgen...
Ich hab so keine Lust darauf. Auf alles.
Ich will einfach nur schlafen. Für immer. Dann ist wenigstens alles leicht und keiner meckert mehr an mir rum oder macht mich fertig.
Der einzige Grund warum ich damals, mit 12/13 mich nicht endgültig umgebracht habe war, dass ich Angst hatte, dass meine Schwester dann ins Heim kommt, weil meine Mutter hinterherkommt oder so. Ich wollte, dass sie ihre Familie hat. Dass es ihr gut geht. Letzendlich habe ich damit genau das Gegenteil erreicht. Meine Mutter hat sich auch ohne mich zerstört und nichts mehr für mich und meine Schwester gemacht. Ich konnte abhauen und bin da weggezogen. Sie musste dableiben und die Alkoholfahne Tag für Tag ertragen. Es tut mir so leid, dass ich dir nicht helfen konnte. Ich wollte immer nur das Beste für dich und doch hab ich es zu lange zugelassen, dass du da bleibst. Ich hätte spätestens als rauskam, dass unsere Mutter Alkoholikerin ist alles daran setzen müssen, dass du da so schnell wie es geht weg kommst. Vielleicht hätte es dann sogar geklappt, dass du näher bei uns bist. Aber nein, ich habe tatenlos zugesehen, bis sie dein Leben gefährdet, weil sie stockbesoffen mit dir alleine ist. Ich musste mit ansehen wie sie lallend in deinem Zimmer saß und es ignoriert hat, dass deine Beatmung Alarm schlägt. "Ist nur die Beatmung" Ich konnte nichts für dich tun in dem Moment, aber ich habe dafür gesorgt, dass du mit ihr nicht mehr alleine sein durftest und die Krankenschwestern haben darauf geachtet, dass sie dir mit Fahne nicht zu nahe kommt.
Und jetzt bist du 450km von mir entfernt in einem Heim. Ich weiß, dass du da gefördert wirst und es dir bestimmt auch gut geht, aber du fehlst mir so unendlich. Du bist meine Kleine, die Schwester, die ich mir immer gewünscht habe. Ich will dich bei mir haben. Und unserem Vater ist das alles egal. Hauptsache er hat die Last weniger. Vielleicht, in ein paar Jahren kannst du hier hoch verlegt werden. Ich kann das nicht, ich liebe dich so sehr. Und ihm bist du so egal. Du würdest ja eh nicht mitkriegen wer da steht und was um dich passiert. Ich weiß, dass das anders ist. Ich habe ja gesehen wie sehr du darunter gelitten hast, was alles zuhause los war. Wie oft du geweint hast und wie unruhig du warst. Wie du auf verschiedene Menschen reagierst, die mit dir reden. Aber für Papa bist du nur jemand, der vor sich hinvegitiert und eigentlich auch gar nicht da sein könnte. Ihm ist das egal.
Ich hab dich so lieb meine kleine Prinzessin ♥ Du bist der wichtigste Mensch auf der ganzen Welt für mich und wirst es auch immer bleiben, egal was passiert. Ich werde alles dafür tun, dass es dir gut geht.
Sonntag, 21. September 2014
21.09.2014
Sorry Leute,
Mein Laptop funktioniert nicht mehr so richtig und übers Handy zu posten mag ich nicht so wirklich...
Es war viel, verdammt viel los im letzten halben Jahr.
Pfingsten fand ich meine Mutter stockbesoffen mit meiner Schwester alleine. Danach war klar, dass meine Schwester da weg kommt und meine Mutter durfte nicht mehr mit ihr alleine sein.
3 Wochen später, der Tag meines Abschlussstreichs, rief mich Papa mittags an und holte mich von der Schule ab. Meine Mutter hatte einen Schlaganfall und es sah sehr schlecht aus.
In den nächsten Tagen erfuhren wir so einiges, was sie in den letzten Jahren rumerzählt hat... Z.B. dass ich eine verzogene, geldgeile Göre sei oder dass sie eh nie arbeiten und sich scheiden lassen wollte, sie hätte ja so Ansprüche auf Papas Rente. Nach und nach war mir dann egal was mit meiner Mutter ist. (Das ist jetzt 3 Monate her, sie ist in der Reha und hat es leider überlebt... Damit ruiniert sie Papa und mich finanziell)
Wiederum kurze Zeit später hatte ich meine Entlassung von der Schule. Ich habe einen Abschluss von 2,73 mit einer 1 in Mathe und Chemie :) Ich bin komplett zufrieden, wenn man bedenkt, dass es mir in der Prüfungswoche miserabel ging und ich fast in die Klinik gekommen wäre.
Anfang August kam dann meine Schwester in ein Heim 450km von uns weg... Und die Woche danach kam mein Kater dann auch noch 100km weit weg. Und das beides ist für mich das Schlimmste.
Und seit Juni bin ich "in Therapie". Bzw. auf der Warteliste und habe alle 2-3 Monate zurzeit nen Termin.
Und, als ob das alles nicht genug wäre, hat mein Vater einen Burn out und ist seit dem Schlaganfall meiner Mutter krankgeschrieben und wird im November in die Reha gehen.
Mein Laptop funktioniert nicht mehr so richtig und übers Handy zu posten mag ich nicht so wirklich...
Es war viel, verdammt viel los im letzten halben Jahr.
Pfingsten fand ich meine Mutter stockbesoffen mit meiner Schwester alleine. Danach war klar, dass meine Schwester da weg kommt und meine Mutter durfte nicht mehr mit ihr alleine sein.
3 Wochen später, der Tag meines Abschlussstreichs, rief mich Papa mittags an und holte mich von der Schule ab. Meine Mutter hatte einen Schlaganfall und es sah sehr schlecht aus.
In den nächsten Tagen erfuhren wir so einiges, was sie in den letzten Jahren rumerzählt hat... Z.B. dass ich eine verzogene, geldgeile Göre sei oder dass sie eh nie arbeiten und sich scheiden lassen wollte, sie hätte ja so Ansprüche auf Papas Rente. Nach und nach war mir dann egal was mit meiner Mutter ist. (Das ist jetzt 3 Monate her, sie ist in der Reha und hat es leider überlebt... Damit ruiniert sie Papa und mich finanziell)
Wiederum kurze Zeit später hatte ich meine Entlassung von der Schule. Ich habe einen Abschluss von 2,73 mit einer 1 in Mathe und Chemie :) Ich bin komplett zufrieden, wenn man bedenkt, dass es mir in der Prüfungswoche miserabel ging und ich fast in die Klinik gekommen wäre.
Anfang August kam dann meine Schwester in ein Heim 450km von uns weg... Und die Woche danach kam mein Kater dann auch noch 100km weit weg. Und das beides ist für mich das Schlimmste.
Und seit Juni bin ich "in Therapie". Bzw. auf der Warteliste und habe alle 2-3 Monate zurzeit nen Termin.
Und, als ob das alles nicht genug wäre, hat mein Vater einen Burn out und ist seit dem Schlaganfall meiner Mutter krankgeschrieben und wird im November in die Reha gehen.
Mittwoch, 26. März 2014
26.03.2014
Hab die Trennung so halbwegs überwunden. Es gibt mir aber jedes Mal nen Stich ins Herz, wenn ich ihn sehe und er mich komplett ignoriert... Bin genau 4 Wochen schnittfrei heute... Mal sehen wie lange ich es dieses Mal aushalte.
Ich bin grad wieder am Abnehmen... Ich weiß, dass ich es eigentlich lassen wollte und es auch sollte... Aber ich will es nunmal. Und dieses Mal zieh ich das durch!
Ansonsten gibts nicht viel Spannendes neues...
Ich bin grad wieder am Abnehmen... Ich weiß, dass ich es eigentlich lassen wollte und es auch sollte... Aber ich will es nunmal. Und dieses Mal zieh ich das durch!
Ansonsten gibts nicht viel Spannendes neues...
Samstag, 22. Februar 2014
22.02.2014
Ja, ich lebe noch.
Nein, mir gehts nicht gut.
Ja, es ist viel passiert.
Fangen wir im November an. Ich habe mich mit P. angefreundet und bin dann auch mit ihm zusammen gekommen. Obwohl mich alle vor ihm gewarnt haben, weil er "gerne" andere verarscht und so. Wir waren beide total glücklich und verliebt. Jetzt hat er sich vor 2 Tagen getrennt und hatte n paar Stunden später schon ne Neue. -.-
Gleichzeitig hab ich mich mit Ml., C. und Re. angefreundet. Ml hat ihre Launen, aber ist eigentlich ne gute Freundin, C. ist von hier meine beste Freundin und Re. ist auch eine verdammt gute Freundin geworden. Irgendwann Ende November/Anfang Dezember hat mein Vater dann Ml und mich beim Rauchen gesehen, mir aber geglaubt, dass ich das nur probiert habe *hust hust*. Und es hat sich noch rausgestellt, dass meine Mutter Alkoholkrank ist. Wir hatten unheimlich viel Stress mit dem Jugendamt wegen meiner Schwester...
Weihnachten hat P. bei mir gefeiert und meine Cousine war bei uns. Es war eigentlich ganz schön. Ich hab nen 3DS bekommen :)
Silvester war dann zum kotzen. Ml. hat bei so ner Massenveranstaltung gefeiert und sowas kann ich auf den Tod nicht ab. C. und Re. haben jeweils nur mit ihrem Freund gefeiert. Und ich? Ich saß alleine in meinem Zimmer und hab geheult. Mein Vater hat mich nicht beachtet und saß unten. Meine Stiefmutter und mein Bruder waren Ski fahren.
Den Rest der Ferien hab ich dann ähnlich verbracht...
Am 8. Januar hat sich dann mein Onkel umgebracht. Danach kam eine ziemlich schwere Zeit für die ganze Familie mütterlicher Seite. Aber eine gute Sache hatte das ganze: Ich kenne meine Oma und meine Tante jetzt. Zu meiner Oma haben wir auch regelmäßig Kontakt :)
Der Rest des Januars plätscherte so dahin ohne weitere große Dinge (an die ich mich jetzt erinner). Ende Januar bekam ich dann mein Zeugnis --> 2,6. Besser als letztes Jahr (in Chemie von 5 auf 1 *-*), aber wäre noch besser gegangen.
Februar war eigentlich auch soweit langweilig (nur super-stressig in der Schule). Außer, dass P. erst mit seiner Ex und ner anderen im Arm auf ner Party lag und dann 2 Wochen später mit seiner Arbeitskollegin, die ihm seeeeehr vertraut am Hals hing in der Disco war. Ich bin echt nicht doll eifersüchtig, aber das war mir zu viel. Ich sprach ihn drauf an, er meinte immer nur, dass ich mich beruhigen soll und erst dann wieder melden. Donnerstag schrieb ich ihm dann, obwohl ich mich nicht beruhigt hatte, dass das so nicht weitergeht. Daraufhin machte er Schluss.
Für mich kam das alles sehr plötzlich und es brach eine Welt zusammen.
Ich hatte 108 Tage ohne mich zu verletzen ausgehalten und hatte dann am 21. nachts nen Rückfall...
Letzte Nacht hab ich dann sämtliche Medikamente im Haus gesucht und geguckt ob man davon sterben kann oder zumindest was davon merkt. Sterben würde ich wohl von nichts, eingewiesen werden würde ich wohl. Aber riskieren darf ich das nicht, in 3 Monaten sind Abschlussprüfungen.
Nein, mir gehts nicht gut.
Ja, es ist viel passiert.
Fangen wir im November an. Ich habe mich mit P. angefreundet und bin dann auch mit ihm zusammen gekommen. Obwohl mich alle vor ihm gewarnt haben, weil er "gerne" andere verarscht und so. Wir waren beide total glücklich und verliebt. Jetzt hat er sich vor 2 Tagen getrennt und hatte n paar Stunden später schon ne Neue. -.-
Gleichzeitig hab ich mich mit Ml., C. und Re. angefreundet. Ml hat ihre Launen, aber ist eigentlich ne gute Freundin, C. ist von hier meine beste Freundin und Re. ist auch eine verdammt gute Freundin geworden. Irgendwann Ende November/Anfang Dezember hat mein Vater dann Ml und mich beim Rauchen gesehen, mir aber geglaubt, dass ich das nur probiert habe *hust hust*. Und es hat sich noch rausgestellt, dass meine Mutter Alkoholkrank ist. Wir hatten unheimlich viel Stress mit dem Jugendamt wegen meiner Schwester...
Weihnachten hat P. bei mir gefeiert und meine Cousine war bei uns. Es war eigentlich ganz schön. Ich hab nen 3DS bekommen :)
Silvester war dann zum kotzen. Ml. hat bei so ner Massenveranstaltung gefeiert und sowas kann ich auf den Tod nicht ab. C. und Re. haben jeweils nur mit ihrem Freund gefeiert. Und ich? Ich saß alleine in meinem Zimmer und hab geheult. Mein Vater hat mich nicht beachtet und saß unten. Meine Stiefmutter und mein Bruder waren Ski fahren.
Den Rest der Ferien hab ich dann ähnlich verbracht...
Am 8. Januar hat sich dann mein Onkel umgebracht. Danach kam eine ziemlich schwere Zeit für die ganze Familie mütterlicher Seite. Aber eine gute Sache hatte das ganze: Ich kenne meine Oma und meine Tante jetzt. Zu meiner Oma haben wir auch regelmäßig Kontakt :)
Der Rest des Januars plätscherte so dahin ohne weitere große Dinge (an die ich mich jetzt erinner). Ende Januar bekam ich dann mein Zeugnis --> 2,6. Besser als letztes Jahr (in Chemie von 5 auf 1 *-*), aber wäre noch besser gegangen.
Februar war eigentlich auch soweit langweilig (nur super-stressig in der Schule). Außer, dass P. erst mit seiner Ex und ner anderen im Arm auf ner Party lag und dann 2 Wochen später mit seiner Arbeitskollegin, die ihm seeeeehr vertraut am Hals hing in der Disco war. Ich bin echt nicht doll eifersüchtig, aber das war mir zu viel. Ich sprach ihn drauf an, er meinte immer nur, dass ich mich beruhigen soll und erst dann wieder melden. Donnerstag schrieb ich ihm dann, obwohl ich mich nicht beruhigt hatte, dass das so nicht weitergeht. Daraufhin machte er Schluss.
Für mich kam das alles sehr plötzlich und es brach eine Welt zusammen.
Ich hatte 108 Tage ohne mich zu verletzen ausgehalten und hatte dann am 21. nachts nen Rückfall...
Letzte Nacht hab ich dann sämtliche Medikamente im Haus gesucht und geguckt ob man davon sterben kann oder zumindest was davon merkt. Sterben würde ich wohl von nichts, eingewiesen werden würde ich wohl. Aber riskieren darf ich das nicht, in 3 Monaten sind Abschlussprüfungen.

